Nutzungsansätze

Der Kreis schliesst sich

Beim Bauen entsteht fast immer Aushub von Steinen und Erden. Für diese oft grossen Volumen müssen logistische Lösungen gefunden werden. Der Aushub wird deshalb vor Ort aufbereitet und wiederverwendet oder bei Renaturierungsmassnahmen von Abbaustellen als Auffüllmaterial eingesetzt.

Im Zeichen des verdichteten Bauens wird heute nicht nur immer mehr in die Höhe gebaut – auch Tiefbauprojekte wie unterirdische Parkhäuser oder Tunnels gewinnen in der Schweiz an Bedeutung. Für die grossen Mengen an Aushub- und Ausbruchmaterial, die dabei entstehen, müssen logistische Lösungen gefunden werden. In der Schweiz wird besonders darauf geachtet, dieses Material sinnvoll zu verwerten.

In einem ersten Schritt wird das Aushub- und Ausbruchmaterial auf der Baustelle triagiert. Wenn immer möglich wird es danach vor Ort aufbereitet und als Baumaterial wiederverwertet. Alternativ kann es zur Renaturierung von Abbaugebieten verwendet werden – denn Kies-, Tongruben und teilweise auch Steinbrüche werden je nach Situation wieder aufgefüllt und rekultiviert.

Es ist zu erwarten, dass sich die Aushubmengen aufgrund des verdichteten Bauens in Zukunft weiter vergrössern. Um genügend Deponievolumen gewährleisten zu können, wird die Planung der mineralischen Rohstoffversorgung und -verwertung in Zukunft eine noch grössere Rolle spielen.